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„Spaziergang nach der Linde ...“

Das Sächsische Vocalensemble singt zum Abschluss des Schumann-Gedenkweges und zum Auftakt seiner neuen Konzertsaison

„Und immer hör‘ ich‘s rauschen: Du fändest Ruhe dort!“ – diese und andere Lindenbaum-Zeilen kommen in den Sinn angesichts der beeindruckenden „Tausenjährigen Linde“ in der Ortsmitte von Schmorsdorf nahe Maxen. Gerade in diesen heißen Tagen spendet der mächtige Baum zuverlässig Schatten – so auch am 12. September, wenn hierher zur Robert-Schumann-Ehrung 2020 eingeladen und das zehnte Medaillon zum Abschluss des Schumann-Gedenkwegs enthüllt wird. Der sagenumwobene Baum überdacht auch das wohl kleinste freistehende Museum Deutschlands. Das 2006 […] eröffnete Lindenmuseum trägt den Namen Clara Schumanns […]

Die vom Dresdner Maler, Grafiker und Architekten Einhart Grotegut gestalteten Medaillons weisen an ausgewählten Orten jeweils auf ein biografisches Ereignis hin und sollen Dresdnern wie Gästen der Stadt ermöglichen, den Spuren des Künstlerpaars zu folgen. […] Der Abschluss des Gedenkweges steht im Mittelpunkt der […] 11. Robert-Schumann-Ehrung. […] Am 12. September, dem 180. Hochzeitstag von Clara und Robert Schumann, wird das zehnte Medaillon um 15 Uhr am Lindenmuseum „Clara Schumann“ in Schmorsdorf feierlich enthüllt. Zu diesem Anlass gestalten der Heimatverein Maxen e.V. und die Gemeinde Schmorsdorf ein Bürgerfest […] Hier ist [dann] auch das Sächsische Vocalensemble unter Leitung von Matthias Jung in einem Konzert mit Chormusik der Romantik zu erleben. […]

[Damit] startet das Sächsische Vocalensemble in seine neue Saison, gefolgt von einem weiteren Konzert im September. Unter dem Titel „Wie liegt die Stadt so wüst“ gestaltet der Chor am 19. September, 19.30 Uhr in der Dresdner Annenkirche gemeinsam mit Axel Thielmann (Lesung) ein Konzert im Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren.

Silke Fraikin