Seit 30 Jahren widmet sich das Sächsische Vocalensemble besonderen Werken, die u.a. aus den Beständen der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden stammen und für Konzerte erschlossen werden. Dazu zählen auch selten aufgeführte Werke, die auf dem Programm des Karfreitagskonzertes 2026 stehen und den Hörer in eine faszinierende Klangwelt entführen. Das Konzert findet traditionsgemäß in der Dresdner Annenkirche statt und beginnt um 17 Uhr.
Es erklingt neapolitanische Passionsmusik des 18. Jahrhunderts, geschaffen von Emanuele d’Astorga und Francesco Durante. Das 1713 entstandene „Stabat Mater“, das einzige erhaltene Beispiel geistlicher Musik von Astorga, ist das Hauptwerk des Konzertes. Relativ spät schuf Francesco Durante sein „Miserere“. In ihm treibt er die für den neapolitanischen Stil typische tonale Offenheit durch ständige Tonartenwechsel ins Extreme. Außerdem ist die Sinfonia funebre, die ausdrucksstarke fünfsätzige Trauersinfonie von Pietro Locatelli zu hören.
Neben Vokalsolisten musizieren unter der Leitung von Matthias Jung das Sächsische Vocalensemble und die Batzdorfer Hofkapelle.
Karten erhalten Sie bei Reservix.
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