Bachs Johannespassion in der Letztfassung
12. Februar 2018

Die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach gehört zu den beeindruckendsten Vokalwerken der Musikgeschichte. Die Passion, die in der Leipziger Nikolaikirche 1724 uraufgeführt wurde, bildet neben der Matthäuspassion das einzig vollständig erhaltene Werk dieser Gattung von Bach. Im Gegensatz zur Passion nach Matthäus und weiteren oratorischen Werken hat der Komponist der Johanne-Passion jedoch nie eine verbindliche Gestalt verliehen, sondern vier unterschiedliche Fassungen für die Passionsaufführungen der Jahre 1724, 1725, 1732 und 1749 erarbeitet. Die Darbietung des Sächsischen Vocalensembles am Karfreitag, dem 30.03.2018 in der Annenkirche Dresden bezieht sich weitgehend auf die Letztfassung des Werkes. Aufführungspraktisch orientiert sich der Künstlerische Leiter Matthias Jung an den Besetzungsvorstellungen des Komponisten, die er 1730 zu Papier brachte.
Weitere Informationen zu diesem Konzert finden Sie im Bereich Termine auf dieser Homepage.

Wir wollen unseren Musikfreunden des weiteren ankündigen, dass die Johannes-Passion im Rahmen der Robert-Schumann-Ehrung des Sächsischen Vocalensembles e.V. unter dem Titel „Robert Schumann und der Kontrapunkt“ am 8. Juni 2018 noch einmal in der Annenkirche zu hören sein wird. Eine reizvolle Gegenüberstellung von Original am Karfreitag und der dem romantischen Klangideal verpflichteten Bearbeitung von Robert Schumann.

Prächtiger Saisonabschluss in Zwettl
4. Juli 2017

Zum Ende der Saison in diesem Sommer ist das Sächsische Vocalensemble gleich zweimal bei den Internationalen Konzerttagen im niederösterreichischen Stift Zwettl zu hören. Im Festsaal des Klosters gestaltet es am 9. Juli um 11.00 Uhr unter Leitung von Matthias Jung zunächst die Matinée. Es erklingen Chorlieder von Johannes Brahms sowie Romanzen und Balladen Robert Schumanns. Beim Abschlusskonzert der Internationalen Konzerttage, nun gemeinsam mit den Virtuosi Saxoniae unter Leitung von Ludwig Güttler, stehen in der Klosterkirche ab 15.00 Uhr u.a. Psalmvertonungen und das Magnificat C-Dur von Jan Dismas Zelenka sowie die Motette „Jesu meine Freude“ von Johann Sebastian Bach auf dem Programm.
Nähere Informationen unter: Stift Zwettl.
Mit ihren Darbietungen knüpft das Sächsische Vocalensemble übrigens an seine Erfolge am selben Ort an. Denn schon im September 2013 begeisterte es, u.a. beim Festakt aus Anlass der abgeschlossenen Kirchensanierung, in Zwettl das Publikum.

Die Robert-Schumann-Ehrung 2017 erfolgreich beendet!
22. Juni 2017

Mit der umjubelten Aufführung des „Elias“ von Felix Mendelssohn Bartholdy in der Kreuzkirche Dresden begann die diesjährige Robert-Schumann-Ehrung. Die Vokalsolisten Maria Perlt, Henriette Gödde, Patrick Grahl und Henryk Böhm, das Sächsische Vocalensemble, der dresdner motettenchor und der Knabenchor Dresden, dazu die camerata lispiensis, musizierten unter Leitung von Matthias Jung.
Wenige Tage später folgte ein auf Bildung, Unterhaltung und Musikgenuss angelegtes Gesprächskonzert im Dresdner Coselpalais. Prof. Dr. Florian Uhlig, Dr. Armin Koch und Matthias Jung sprachen angeregt und tiefsinnig über das Schaffen Mendelssohns und Schumanns. Dazu spielten Schüler Florian Uhligs Klavierwerke beider Komponisten.
Das 7. Medaillon wurde in diesem Jahr an der Hirschbachmühle angebracht. Das Ereignis fand mit Peter Schreier statt, dem Schirmherrn der Robert-Schumann-Ehrung, interviewt von Prof. Dr. Hans John.
Die begeistert aufgenommene Kammermusik-Darbietung auf Schloss Maxen mit Florian Mayer, Beate Hofmann und Kerstin Loeper bestätigte nochmals, wie lohnend es war, in diesem Jahr der Künstlerfreundschaft zwischen Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy nachzugehen.


3. April 2017

Das Sächsische Vocalensemble umrahmte musikalisch am 18.03.17 die Präsentation des von der Ratsschulbibliothek Zwickau im vergangenen Jahr aus Privatbesitz erworbenen "Manuskriptes Utrecht" - eine Musikhandschrift, die der vermögende Tuchhändler und humanistisch gebildete Zwickauer Bürger Jodocus Schalreuter (etwa 1487-1550) vermutlich zwischen 1540 und 1550 schrieb.

Den von TV Zwickau gesendeten Beitrag zum Festkonzert mit weiteren Informationen, Interviews und musikalischen Streiflichtern können Sie hier ansehen.

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